Unser Verein

"Ohne Mauern schwebt die Schwalbe ..."
(Fuad Rifka)

Convivio mundi e. V. möchte Sie zum Gastmahl einladen.
Es erwarten Sie interessante Begegnungen mit Gästen und Gesprächspartnern, die wunderbare Schätze aus verschiedensten Kulturen und Ländern dieser Welt mitbringen.
Denn Convivio mundi e. V., im Januar 2007 in Hannover gegründet, steht – frei übersetzt – für „Gastmahl der Welt“.

Lachen mit Momo und Siba

Ob Jung oder Alt, niemand kann diesen beiden Clowns widerstehen, wenn sie auftreten.
Auf Einladung von Convivio mundi e.V. treten Clown Momo und Clownin Siba in einigen Flüchtlingseinrichtungen in Niedersachsen auf.

Für Momente vertreiben sie mit ihren akrobatischen Tricks und Zaubereien all die Schrecken, traumatischen Erfahrungen und Erlebnisse, die jeder Einzelne durch Hunger, Flucht, Vertreibung und Krieg erleben musste.

Bildergalerie

"Siba und Momo! Zwei wundervolle Clowns die spielend leicht ihr Publikum in den Bann ziehen. Ein Hauch von Poesie und Komik liegt in der Luft, voll von magischen Momenten. Gemeinsam spielten sie u.a. im Staatstheater Braunschweig und beim BuskerBus-Festival in Polen"

Fragen über Fragen !

“Was denn, noch ein neuer Verein? Gibt’s denn nicht schon genug?
Ich soll wohl auch noch Mitglied werden? Und dann dieser exotische Name!"

Da Sie gerade da sind, freuen wir uns, dass Sie uns kennenlernen wollen ……

  • Da fehlt doch noch was ...
  • Wir gratulieren
  • Wir trauern um einen lieben Freund.
  • Warum ein Verein?

Haben Sie es auch schon gemerkt?

An unserer Tafel ist das Abendland gut vertreten, aber der Rest der Welt fehlt!

Hier sind Sie gefragt!

Wenn Sie die "Schiller des Ostens" oder die "Leibnize Afrikas" kennen, dann laden Sie sie zu uns ein. Schreiben Sie uns über Ihre Begegnungen mit den Werken der großen Persönlichkeiten aus aller Welt.
Anschrift und Email entnehmen Sie bitte dem Impressum.
(Bei Auszügen aus Texten beachten Sie bitte die Urheberrechte.)

Geschrieben von Steffen Brosig

Convivio mundi gratuliert der UNESCO zu ihrer großartigen Entscheidung:
den Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz zu ehren!

„Memory of the World“: UNESCO nimmt Leibniz-Briefwechsel auf
Die 15.000 Briefe, die im Akademienprogramm erschlossen werden, gelten als „Gründungsdokumente der Moderne“.

Das Internationale Beraterkomitee für das UNESCO-Programm „Memory of the World“ hat auf seiner 8. Sitzung in Südafrika beschlossen, den Briefwechsel des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz neu in das Register aufzunehmen. Leibniz’ Korrespondenz ist damit einer von zehn deutschen Einträgen. Dort sind unter anderem die französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte, die Akten des Wiener Kongresses und andere Dokumente von weltweiter Bedeutung verzeichnet.
Die Leibniz-Edition, mit der die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften betraut sind, erschließt einen der größten Gelehrtennachlässe der Welt. Dazu gehören auch die etwa 15.000 Briefe, die Leibniz mit etwa 1.100 Korrespondenten weltweit gewechselt hat. Sie lagern heute – zusammen mit insgesamt 150.000 bis 200.000 vielsprachigen Manuskript-Blättern des Gelehrten – in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in Hannover. Die Leibniz-Edition wird durch das Akademienprogramm gefördert, das von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften koordiniert wird.
Die weltumspannende Korrespondenz von Leibniz (1646-1716) offenbart nicht nur das Themenspektrum des Mathematikers, Naturwissenschaftlers, Ingenieurs, Philosophen, Kirchenversöhners, Juristen und Wissenschaftsorganisators. Sie spiegelt auch das Hineinwachsen Russlands nach Europa zur Zeit Zar Peters I. und den Kulturaustausch mit China wider. Und sie zeigt, in welchem Ausmaß Leibniz die Wissenschaft an der Wende vom barocken Denken zur frühen Aufklärung beeinflusste. Er war einer der ersten, der einen Gelehrtendiskurs im Sinne einer „scientific community“ schaffte und nicht zuletzt um die Gründung von Akademien in ganz Europa bemüht. Der Briefwechsel sei ein „Gründungsdokument der Moderne“ heißt es in einer Pressemitteilung der Deutschen UNESCO-Kommission.

Pressemitteilung, veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Akademie Union

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften,
Büro Berlin, Markgrafenstraße 37, 10117 Berlin.
www.akademienunion.de

Geschrieben von Steffen Brosig

Roland Pagel war Gründungsmitglied von Convivio mundi und widmete dem Anliegen des Vereins trotz seiner schweren Krankheit noch viele Gedanken.
Er starb am 5. Juni und hinterläßt seine Ehefrau Katharina und seinen Sohn Moritz.
Wir vermissen ihn.
Besonders unsere Kulturarbeit bereicherte er durch seine Persönlichkeit.
Wir werden sein Andenken bewahren.


Geschrieben von Birgit Brenner
Juni 2008

Es gibt eine Menge Vereine in Deutschland. Das Spektrum reicht von der Organisation des Vergnügens bis zur Hilfe in persönlichen Notsituationen.

Warum also »Convivio mundi« ?

Convivio steht für Gastmahl oder auch Zusammensein.
Und damit ist das Ziel des Vereins im Namen kürzestmöglich beschrieben:
Das Zusammenleben der Menschen der Welt gestalten.
Und auch das »Wie« ist schon darin enthalten.
Wir wollen uns mit den großen Geistern,
den großen Ideen der Menschheit zusammensetzen.

Wir wollen in einen Disput treten mit:
Nicolaus von Cues
glaubte an ein Höheres, unter dem sich alle Streitigkeiten beilegen lassen.
Gottfried Wilhelm Leibniz
ging davon aus, das dies die »beste aller Welten« sein könne.
Den Vätern der amerikanischen Verfassung
waren überzeugt, dass jeder Mensch ein Recht auf Streben nach Glückseligkeit hat.
Friedrich Schiller
hat wie kein anderer das Wesen des Mensch-Sein in Worte gefasst.
Ludwig van Beethoven
suchte in seiner Musik stets nach dem Höheren und hatte keinen Respekt vor ererbtem Adel.
Alexander von Humboldt
investierte Lebenszeit und persönliche Mittel in die Wissenschaft und ist noch heute der bekannteste Deutsche in Süd- und Mittelamerika.
Marie Curie
hat im Laufe von 2 Jahren Suche nach dem unbekannten strahlenden Element mehr als 8 Tonnen (!) Pechblende eigenhändig verarbeitet und daraus einige Gramm Radium gewonnen.

Und mit all den anderen, die mit dem Fortschreiten der Menschheit durch die Jahrtausende auf das engste verbunden sind und die Richtung mitbestimmt haben.

Woher kamen diese Menschen? Was waren die Wurzeln ihres Denkens? Woher nahmen sie die Kraft?

Die Zeittafeln und Biographien allein können dabei nur unzureichend Auskunft geben. Durch ein Nacherleben ihrer Entdeckungen wollen wir uns diesen Menschen nähern. Die Bewahrung und Wiederverbreitung ihrer Ideen ist die Aufgabe, die sich unser Verein stellt.

Wir laden alle interessierten Menschen aller Altersgruppen und Religionen an unsere "Tafel" ein, um aus dem reichen Schatz der Erfahrungen der Menschheit zu lernen.

Geschrieben von Steffen Brosig
Samstag, 10. März 2007